In der Exposition des Museums des Volksgewerbes der Fischerei kannst du verschiedene Ausrüstungen für den Fischfang besichtigen – vom einfachsten Dreizack bis zu sehr geschickt gefertigten Fischreusen aus Weidenruten, dekoriertes Angelzubehör zum Winterangeln, selbstgefertigte Harpunen und Karbidlampen. Jedes dieser Exponate hat seine besondere Geschichte, wie es ins Museum geraten ist – der größte Teil war von Fischwilderern beschlagnahmt worden.
Der Inspektor des Gauja-Nationalparks, Māris Mitrevics, hatte anfänglich die Idee für ein Museum der Fischwilderei. Dann ist er aber zu der Überzeugung gekommen, dass viele Methoden der Wilderei früher erlaubt waren und eine breite Anwendung fanden – sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben. So hat das Museum seinen jetzigen Namen erhalten.
Während des Museumsbesuchs kannst du dir die Erzählungen über den Fischfang in alten Zeiten und in der Gegenwart anhören sowie selbst Hand anlegen bei der Fertigung der Ausrüstung für den Fischfang – zum Beispiel, das Flechten der Reusen aus Weidenrouten und das Binden von Fischernetzen.
Nach dem Besuch des Museums über das Volksgewerbe der Fischerei wirst auch du vielleicht zum Enthusiasten des Fischschutzes, weil du viel über die Wilderei und den dadurch zugefügten Schaden erfahren wirst.
Der Besuch des Museums ist nur in Begleitung eines Fremdenführers nach vorheriger Anmeldung möglich!