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Von Līgatne nach Cēsis

Geeignet für aktive Wanderer oder Radfahrer, die die Erkundung der Natur mit Kenntnissen über Kultur und Geschichte verbinden möchten.

Diese Route bietet eine Wanderung durch das Urstromtal des mächtigsten Flusses des Baltikums, mit Sandsteinfreilegungen aus der devonischen Periode, die an den Ufern der Gauja und den Schluchten ihrer Nebenflüsse liegen. Die Route verläuft durch den Gauja-Nationalpark.

Empfehlenswerte Zeit

April – September.

Verlauf der Route

Tourismus-Informationszentrum von Līgatne – Spriņģu Straße – Cēsu Straße – Skaļupes – Krustkalni – Rakši – “Ozolkalns” – Līgatnes Straße – Gaujas Straße – Lielā Līvu Straße – Katrīnas Straße – Torņa Straße – Burgruine Cēsis – Tourismus-Informationszentrum von Cēsis.

Streckenlänge

ca. 28 km

Dauer

1– 2 Tage

Schwierigkeitsgrad

Mittel

Wegbelag

Līgatne–Skaļupe und Cēsis – Asphaltdecke, anderswo Schotterstraßen und Naturpfade

Anfangspunkt / Endpunkt

Tourismus-Informationszentrum von Līgatne / Tourismus-Informationszentrum von Cēsis

Ausschilderung

Die Route ist nicht markiert.

Entfernung von Riga

Angangspunkt 70 km, Endpunkt 90 km.

Ausschilderung

Dies ist eine lineare Route  mit öffentlichen Verkehrsverbindungen am Anfangs- und Endpunkt. Von Augšlīgatne (Eisenbahnstation) nach Līgatne kann man mit einem Bus fahren (bitte vorher die Fahrpläne studieren). Etwa einen Kilometer entfernt von der Burgruine Cēsis befinden sich der Bahnhof und der ZOB Cēsis.

Nützliche Info!

Für die Wanderung sind geeignete Wanderschuhe sowie eine Landkarte notwendig. Ein Navigationssystem ist empfehlenswert. Vorher sollte man den Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel studieren. Bitte auf den Straßen die Verkehrsregeln beachten. Den Abschnitt von Līgatne kann man über Waldpfade gehen. Beachten Sie die aufgestellten Hinweise!

Unsere Empfehlung!

Diese Route kann man mit einer Wanderung von Sigulda nach Līgatne (30 km) oder auch einer Wanderung entlang des Ufers des Amata-Flusses (Amata-Pfad) verbinden und zum Zvārtes-Felsen, nach Melturi und Amatciems gehen. In allen Fällen ist eine Übernachtung rechtzeitig einzuplanen.

 

1. Tourismus-Informationszentrum von Līgatne

2. Līgatne-Papierfabrik

3. Dorf bei der Līgatne-Papierfabrik

4. Der Līgatne-Fluss (Līgate)

Er ist der schnellste der Nebenflüsse der Gauja. Hinter der Landstraße Rīga–Veclaicene(A2) bildet er ein ausgeprägtes Tal mit ca. 45–60 m hohen Ufern, dessen Landschaft sich durch viele Sandsteinfreilegungen auszeichnet.

5. Lustūzis oder Alu-Felsen

Dies ist eine besonders malerische Sandsteinfreilegung am rechten Ufer des Flüsschens Līgatne, im Zentrum von Līgatne, für deren Besichtigung auf dem gegenüberliegenden Ufer eine Aussichtsplattform eingerichtet wurde. In der Sandsteinfreilegung gibt es 28 von Menschen ausgegrabene Keller (einige davon – auf zwei Ebenen!), in denen Gemüse und Früchte aufbewahrt werden. Zum Gipfel des Lustūzis führt eine Holztreppe.

6. Handwerker der Höhlen von Līgatne

7. Das Kulturhaus von Līgatne

8. Der Ānfabrikas-Felsen

Er liegt in  Līgatne, am Hang des Berges Rīgaskalns, der eine Steilwand am linken Ufer des Līgatne- Flüsschens bildet.  Am Fuß der ca. 17 m hohen rötlichen Sandsteinfreilegung sind die dunklen Rachen der Kellerhöhlen zu sehen. Am Felsen befinden sich die früheren Schleusen der Mühle von  Līgatne, wo jetzt eine neue und moderne Fischtreppe eingerichtet wurde – ein Ort, wo man die Wanderung von lachsartigen Fischen beobachten kann. Bis heute ist das Schleusensystem erhalten geblieben. Über eine steile Holztreppe kann man nach oben bis zum Gipfel des Felsens steigen, wo sich ein weiter Blick auf die nähere Umgebung eröffnet. Über Holztreppen und Stege kann man auch den restlichen Teil des  Berges Rīgaskalns durchwandern, wo sich die restaurierten Wohnhäuser der Arbeiter der Papierfabrik Līgatne befinden. Der Abschnitt vom Ānfabrika-Felsen bis zum Lustūzis ist ein gut geeigneter Ort zur Beobachtung des Laiches lachsartiger Fische.

9. Der Skaļupe-Fluss

Abwärts der Landstraße Ķempji–Ieriķi fließt der Fluss Skaļupe durch ein tiefes und durch viele seitliche Schluchten gezacktes Tal, in dem sich  stellenweise Sandsteinfreilegungen erheben. Die Landstraße Līgatne–Kārļi endet in der Schlucht von Skaļupe am Reha-Zentrum von Līgatne. Geradeaus weiter (Richtung Nordost) ist ein beeindruckendes und mit Wald bewachsenes pyramidenförmiges Rückstandsgestein des Urstromtals der Gauja – der sog. Hirschbruch zu sehen. In der Umgebung von Skaļupe gibt es gute Orte zum Pilzsammeln und zur Beobachtung der Natur.

10. Der geheime sowjetische Bunker in Skaļupe

11. Das Waldreservat Roči

Dies ist ein Gebiet südlich der Landstraße Līgatne–Cēsis zwischen den Flüssen Skaļupe und Amata, wo zum Schutz der biologischen Vielfalt auf diesem Territorium das Waldreservat Roči eingerichtet wurde. Zu diesem Naturreservat haben Menschen keinen Zutritt. Mögen wir das  respektieren! Im Reservat Roči leben mehrere Wildschweinfamilien, daher sieht man sie auch auf den Feldern in der Umgebung.  Die Wiesen in der Umgebung von Amata sind bei den Rehen beliebt.

12. Der Ķūķu-Felsen

Vom linken Ufer der Gauja ist der Ķūķu-Felsen von der Landstraße Līgatne–Kārļi  zugänglich und kann besichtigt werden. Von dort biegt ein kleiner Waldweg in die Richtung der Gauja ab (siehe Wegweiser). Der Ķūķu-Felsen wird als die mächtigste Sandsteinfreilegung der devonischen Periode betrachtet. Seine Länge beträgt ca. 500 m, die Höhe 43 m.  Beeindruckende neue Felsen entstehen immer noch durch die Einwirkung der Fließgeschwindigkeit des Wassers, der ausfließenden Quellen und durch die Eisschollen des Frühlingseises. In kalten Wintern entstehen auf dem Ķūķu-Felsen schöne Eisfälle. Am Felsen, wo die Gewässer der Gauja die von Gletschern hergebrachten Feldsteine umspülen, sind die für den Maßstab Lettlands beeindruckenden Ķūķu-Stromschnellen entstanden.

13. Das Urstromtal der Amata

Es ist eines der tiefsten Flusstäler Lettlands, das am Ende der Eiszeit und in der Periode nach der Eiszeit, als die Gewässer vom Gletschertau in die Richtung der Gauja flossen, gleichzeitig mit dem Urstromtal der Gauja entstanden ist. In diesem Urstromtal gibt es schöne und malerische Sandsteinfreilegungen. Hier liegt auch eine der beliebtesten Sandsteinfreilegungen Lettlands–  der Zvārtes-Felsen.

Lenk deine Aufmerksamkeit auf

Am Bauernhaus  "Krustkalni" wächst eine Linde, in  der es jeden Sommer ein Hornissennest gibt. Seien Sie vorsichtig!

14. Der Rakšu-Felsen

Er liegt am linken Ufer des Flusses Rakšupe, nicht weit von der alten Brücke. An seinem Fuß entspringt eine stark sprudelnde Quelle. Die Steilwand des Felsen ist mit der Fadenflechte bewachsen, was einen seltsamen Eindruck schafft, als ob der Sandstein verrußt wäre.

Lenk deine Aufmerksamkeit auf

Hier ist ein beeindruckender Felsrutsch passiert, den die Erosions- und andere Naturprozesse verursacht haben. Im Wald, nicht weit vom Rakšu-Felsen, sind mittelalterliche Kreuzsteine zu sehen. Das sind nicht nur historische, sondern auch Naturobjekte – Mikrobiotope – der Lebensraum für verschiedene Arten von Flechten und Moosen.

15.  Erholungskomplex “Rakši”

Hier kann man Dromedare, Kamele, Lamas, Alpakas und Guanakos besichtigen.

16. Der Berg Vāļukalns

Er ist ein hohes Rückstandsgestein am linken Ufer der Gauja zwischen der Gauja und dem weiter südlich befindlichen Flusstal. In der Umgebung des Vāļukalns breiten sich schöne Nadelholzwälder aus, in denen man gute Orte zum Pilzsammeln finden kann.

Lenk deine Aufmerksamkeit auf

Die Umgebung des Berges Vāļukalns ist von einer Rabenfamilie besiedelt, die man hier oft sehen und hören kann!

17. Erholungspark und Camping “Ozolkalns”

In der Umgebung von Ozolkalns kann man auf den Naturpfaden von Cīrulīši wandern. Hier kann man von den Gipfeln der Skipisten “Ozolkalns” und “Žagarkalns” die frühere Rodelbahn  Cīrulīši, die rote Brauthöhle, den Cīrulīši-Felsen und die Ufer des Urstromtales der Gauja besichtigen.

18. Die Burgruine Cēsis

19. Das Neue Schloss Cēsis

 



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