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Museum-Reservat Turaida

Das umfassende Territorium des Museum-Reservats ist reich an dessen Kunst- und historischen Perlen - das Schloss Turaida, die Holzkirche und vielen weiteren Gebäuden, sowie einen Skulpturgarten.

Das Museum-Reservat umfasst ein 43,63 Ha großes Territorium. Es wurde im historischen Zentrum der Turaida erschaffen und zeigt  die mehr als tausend Jahre lange Geschichte der historischen Ereignisse und der Menschen. Der Name “Turaida” wird aus der livländischen Sprache poetisch als "Gottes Garten" übersetzt.

Der altertümliche Teil der Erzählung von Turaida umfasst die Geschichte des zweiten Grundvolkes Lettlands - der Liven. Bis Anfang des 13. Jahrhunderts  war Turaida das beeindrucksvolle Zentrum der Liven bei Gauja. Zeugnisse aus der Vergangenheit können Sie auf der für die Liven eingerichtete Exposition besichtigen.

Über die Alttahlwälder der Gauja ragt, in voller Macht, der Haupturm der Steinburg Turaida. Nach Überwindung der 139 in Ziegelstein gemeisterten Stufen, bietet sich eine Atemberaubende Aussicht auf den buchtigen Fluss Gauja und den an Wäldern reichen Alttahl.

Die Bauarbeiten der Steinburg wurden im Jahre 1214 aufgenommen. Bis Ende des 16. Jahrhunderts diente die Burg als die Residenz für landmännische Rigaer Erzbischofs. Mit der Zeit wurde die Burg vervollständigt und umgebaut, bis zum Brand 1776   danach wurde dieser Bau nicht mehr bewohnt und verviel langsam in sich bis zu den Ruinen.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebt die Burg ihre Auferstehung - er erfolgen grundliche archelogische Forschungsarbeiten und Rekonstruktionsarbeiten der Bauten. Heute sind in den Räumen der Burg Expositionen eingerichtet, welche die Geschichte der Burg darstellen und auf welchen die während der Erforschungsarbeiten erworbenen Altertümer zur Besichtigung freistehen.

Neben der Steinburg auf dem Kirchenberg befindet sich eine im Jahre 1750, für Bedürfnisse der Lutheranengemeinde von Turaida gebaute Holzkirche, welche eine der ältesten Holzkirchen Lettlands ist.  Jahrhunderte lang ist der Innenraum des Gotteshauses gut erhalten. Für die Gemeinde dient immer noch der im Barockstil erbaute Altar, auf welchem das im 17. Jahrhundert geschaffene Altargemälde "Golgatha", Kanzel und adere Inneneinrichtungsgegenstände aufgestellt sind. Das Kirchengebäude wurde 2010, mit Hilfe historischer Technologie und Farben restauriert.

An der Kirche naheliegenden, hundert Jahre alten Linde ist eine Gedänkestätte für Maija - der Rose von Turaida, eingerichtet, welche Anfang des 17. Jahrhundert in Turaida gelebt hat. Ihre Lebensgeschichte und Ihr tragischer Tod wurde mit der Zeit zu einer romantischen Legende über Liebe, Mut und Treue.

Ein wichtiger Teil der Jahrtausend alten Geschichte der Turaida sind die wirtschaftlichen Häuser des Landsguts von Turaida – 21 Gebäude, von denen in vielen Expositionen ausgestellt wurden, welche die Bestehungsgeschichte, die Entwicklung und die Arbeiten im Landsgut im 19., 20 Jahrhundert erzählen. In der Schmiede des Landsguts arbeitet ein Schmiede und jeder Interessent kann sein Können als Schmiede ausprobieren.

Au dem Dainas-Berg kommt die von Menschen und der Natur erschaffene Harmonie zum Vorschein - am Ort, welcher zur Ehrung der lettischen Volkslieder geschaffen wurde. 26 Skulpturen des Bildhauers Indulis Ranka wiederspiegelt simbolisch die in den Volksliedern einkodierten Lebensweisheiten und Werte. Die besondere Aura des Dainas-Berges regt an mal anzuhalten und dies alles in vollen Zügen langsam zu genießen.

 

 

 

Eintrittspreis


Zahlungsmöglichkeiten

  • Mit Bargeld
  • Mit Karte
  • Mit Geldüberweisung
     

Zusätzliche Diensleistungen

  • Führungen in Begleitung eines Reiseleiters, in lettischer, russischer, englischer und deutscher Sprache
  • Bildungsprogramme
  • Aktivitäten in der Schmiede
  • Souveniergeschäft
  • Cafe
  • Im Besucherzentrum finden Sie die Information zum Museum und zu den angebotenen Dienstleistungen für Touristen

Für Ihren Komfort

  • Zahlbarer Parkplatz
  • Toilette
  • Zugänglich für Personen mit Bewegungseinschränkungen: angemessene Sanitärräume, kostenlose Nutzung eines Rollstuhls. Im Besucherzentrum können Sie auch eine Routenkarte für Personen im Rollstuhl bekommen.
  • Kostenloser Picnic-Platz
  • Kabelloser Internetanschluss (Wi-Fi)
     


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